Was bedeutet "Verbundenheit" für uns Menschen? Mit uns bekannten, lieben Menschen fühlen wir uns oft sehr eng verbunden. Es ist naturgegeben, dass wir alle als Kinder im Mutterleib durch die Nabelschnur im gleichen Organismus mit ihr während der ganzen Schwangerschaft verbunden sind. Da ich persönlich infolge Komplikationen durch einen Not-Kaiserschnitt das Licht dieser Welt erblickte, habe ich mich etwas intensiver mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Mit homöopathischen Mitteln habe ich begonnen den damaligen durch Todesängste geprägte Prozess in einer anderen Form zu erfahren und zu integrieren.
Persönlich bin ich pharmazeutisch geschult, weshalb ich mich lange nicht mit Homöopathie auseinandergesetzt habe! Mittlerweile habe ich für mich verstanden, dass die Pharmacie GEGEN ein Symptom kämpft, was durchaus manchmal Sinn machen kann. Das Grundprinzip der Homöopathie nach Samuel Hahnemann beruht jedoch auf der Überzeugung, dass Ähnliches mit Ähnlichem in abgeschwächter Form resp. durch In-Form-ation geheilt werden kann.
Weitere Prinzipien der Homöopathie sind die Potenzierung, die Ganzheitlichkeit (Verbindung von Körper Geist und Seele) und die Individualisierung. Viele Homöopathen gehen davon aus, dass im Grunde genommen unsere Lebenskraft gestört oder geschwächt ist und dass mit den entsprechend informierten Globuli die Klienten wieder in diese Lebenskraft geführt werden können.
Auf diesem Weg bin ich zum Arzt und Homöopathen Andreas Tilch geführt worden und zum homöopathischen Mittel "Streptokokkinum Tilch" geführt worden. Seine Aussage - es gibt für mich ein Leben vor und ein Leben nach Streptokokkinum hat mich elektrisiert! So, so vieles was er in seinen Büchern beschreibt, trifft auf mich zu. So hatte ich doch in meinem Leben immer wieder Streptokokken - Infektionen.
Wer sich da vertiefter in die Materie einlesen möchte - der Titel seines ersten Buches heisst - "Von der Urangst in die Verbundenheit". Hier zur Webseite Andreas Tilch
Es gibt mittlerweile viele Stimmen, die sagen, dass je nachdem, wie ein Kind die Geburt erfahren hat, ein erstes Trennungs-Trauma stattgefunden hat. Es ist mir aufgefallen, dass einige Menschen in meinem Umfeld, die eine ähnliche Husten/Hals/Atemwegs-Thematik haben, durch einen Kaiserschnitt geboren wurden, ohne zu wissen, ob das wirklich eine Ursache ist. Bekannt ist sicher, dass eine längere Trennung von Mutter und Kind - z.B. Frühgeburt, Krankheit, ein erstes Trennungs-Trauma auslösen kann - oder ist sogar jede Geburt die erste Trennung, aus der Einheit mit der Mutter in unser individuelles Dasein?
Eine weitere Verbindung besteht auch zu unserem Herzen und von da zu einer grösseren, allumfassenden Kraft, die wir Gott, Quelle, Prana, Universum etc. nennen dürfen. Auch da zeigt sich immer wieder, wie sich Menschen durch ein Gebet, durch Meditation, durch Gruppensitzungen etc. mit etwas Grösserem verbinden und so in einen inneren Frieden, in eine Verbundenheit und so auch in eine Gelassenheit und in ein Vertrauen in den eigenen Lebensprozess finden dürfen.
Ich wünsche mir sehr, dass ich den Lesern meines Blogs mit diesen Zeilen einen Anstoss geben darf, sich bewusst zu machen, dass sie zuerst mit sich selbst und dann mit etwas Grösserem in Verbundenheit gehen dürfen.
Falls du dir auf deinem Weg eine Begleitung wünschst, darfst du dich gerne bei mir melden!
Herzlichst
Renate Lehnherr
"Solange uns die Menschlichkeit miteinander verbindet, ist es egal, was uns trennt." Ernst Ferstl
